Reproduktionen künstlerischer Arbeiten
Meine eigenen Werke zur digitalen Weiterverarbeitung
Warum zeige ich das hier?
Als Fotografin verbringe ich viel Zeit vor dem Bildschirm – in einer zweidimensionalen Welt, in der heute die gesamte Bildbearbeitung stattfindet. Doch genau dieses rein digitale Arbeiten lässt meine Wahrnehmung einseitig werden: Meine Sinne stumpfen ab, und ich bewege mich zu sehr im „Innen“, in meinem Kopf.
Für das Fotografieren ist jedoch das „Außen“ ein wichtiger Bestandteil – die lebendige, dreidimensionale Welt, aus der ein authentisches Setting entsteht, das ich festhalten möchte.
Darum arbeite ich künstlerisch mit meinen Händen. Wenn ich Formen erschaffe, Materialien spüre und Dinge im Raum bewege, schärft das meine Sinne, erdet mich und verbindet mich wieder mit der physischen Welt.
So entstehen am Ende Bilder, die nicht nur gesehen, sondern erlebt werden können.
Davon abgesehen gehört die reproduktive Fotografie zu meinem beruflichen Alltag.

MIXED MEDIA
Selbst geschöpftes Papier aus Japanischem Maulbeerbaum I Acryl-Monoprints aus eigenen Fotografien I Stempeltechnik I Tusche I Kohle I Colagetechnik mit Transparentpapier und textilen Komponenten I Nähmaschine ... Ich probiere möglichst viele Dinge aus!


Im Berufsalltag steht man ständig unter Leistungsdruck, und Fehler werden oft streng bewertet. Für einen sensiblen Menschen kann diese Atmosphäre auf Dauer belastend sein. In meiner künstlerischen Arbeit jedoch gelten andere Regeln: Hier gibt es keine Fehler – nur Möglichkeiten.
Sie ist für mich wie ein kleiner Urlaub vom Alltag, ein Raum, in dem ich frei experimentieren und neue Wege ausprobieren kann. Gleichzeitig hat diese kreative Auszeit einen konkreten Nutzen: Sie hilft mir, meine schöpferische Kraft wiederzufinden und sie gestärkt in meinen Beruf einzubringen.















